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Krav Maga

Krav Maga bedeutet aus dem hebräischen übersetzt „Kontaktkampf“ und ist ein Begriff für die Verbindung zahlreicher ziviler Selbstverteidigungstechniken. Außerdem ist es der Name eines, speziell für die israelischen Streitkräfte entwickelten, Nahkampfes. Beim israelischen Militär benutzt man den Namen für Nahkampf allgemein, so auch verschiedene polizeiliche Arten des Nahkampfes.

Nahkampfsystem beim israelischen Militär

1910 wurde in Budapest Imrich Lichtenfeld geboren, auf den sich die Ursprünge dieses Nahkampfes zurückführen lassen. In den 1930er Jahren lehrte er in Bratislava erstmals seine Kampftechniken, um Juden gegen antisemitistische Angriffe zu helfen. 1940 emigrierte er und reiste nach seiner abenteuerlichen Flucht und dem Dienst bei der britischen Armee nach Palästina ein und lehrte dort Nahkampf.. Nach der Gründung Israels wurde er dann Nahkampfausbilder beim israelischen Militär.

Von den israelischen Sicherheitskräften wurde dieser Nahkampf immer weiter entwickelt und den Anforderungen angepasst. Dafür waren meistens Einsatzleiter und Nahkampfausbilder zuständig. Da dabei keine klaren Vorgaben entstanden sind, ist dieser Kampfsport in verschiedenen Teilen des Militärs unterschiedlich.

Krav Maga als Selbstverteidigungssystem

Nach seiner Zeit bei der israelischen Armee passte Imrich Lichtenfeld seine Kreation den Fähigkeiten und Bedürfnissen von Zivilisten und Polizisten an und erschuf eine effiziente und trotzdem der nichtmilitärischen Rechtslange entsprechende Art der Selbstverteidigung. Nach seinem Tod im Januar 1998 erhoben mehrere seiner Schüler den Anspruch auf den Titel seines legitimen Nachfolgers und so entstanden mehrere voneinander unabhängige Schulen des Krav Maga. Heute ist es auf der ganzen Welt bekannt und zählt zu den besten Nahkampf- und Selbstverteidigungssysteme der Welt.

Techniken, Übungen und Methoden

Innerhalb des Nahkampfes werden je nach Zielgruppe unterschiedliche Techniken und Methoden trainiert. Dazu zählen oft auch psychische und verbale Übungen, die dafür sorgen sollen, dass man einer Konfliktsituation vorbeugen kann. Dazu können spezielle Rollenspiele mit einem Leiter durchgeführt werden. Es wird einem auch beigebracht unter extremem Stress einen klaren Kopf zu bewahren und in bestimmten Alltagssituationen die richtigen Entscheidungen zu treffen. Natürlich kann man einem Kampf nicht immer mithilfe solcher Techniken entrinnen und daher ist das Kampftraining auch der Hauptteil des Gesamtprogramms.

Eine der wichtigsten Techniken ist die 360-Grad-Abwehr. Mithilfe dieser Abwehr, bei der man die Hände in einem 90-Grad Winkle hält, sollen gegnerische Schläge möglichst schnell abgewehrt und zu einem Konterangriff umgewandelt werden. Der Trick dabei besteht darin, die Arme des Gegners zu den Seiten hinweg abzuwehren und somit freie Bahn für einen Schlag zu bekommen. Neben dieser Technik existiert natürlich eine Unzahl an Handgriffen, mit denen man den Gegner kampfunfähig machen kann, sowie vieler Schlag- und Trittabfolgen. Dabei geht es fast immer sehr schnell zu, sodass der Gegner kaum Zeit zum reagieren hat. Genau diese Schnelligkeit macht es Gegnern, die nicht in diese Kampfkunst eingeweiht sind, den Sieg zu einer kaum lösbaren Aufgabe.

Zu einer vollständigen Ausbildung gehört das Erlernen von vitalen Punkten dazu. Dies sind besondere Stellen am Körper, an denen der Mensch besonders verwundbar ist. Es ist dennoch ziemlich gefährlich sich ohne genaue Vorkenntnisse an solche Techniken zu wagen.

Zuletzt geht es beim Training (besonders beim Militär) darum, Waffen abwehren zu können und Alltagsgegenstände als „Notwaffen“ benutzen zu können. Elitegurus in diesem Bereich können selbst gegen Schusswaffen und eine eindeutige Überzahl an bewaffneten Gegnern bestehen.

Wenn Sie jetzt neugierig geworden sind, können Sie mehr über die Techniken in einer Martial-Arts-Schule lernen. Diese befasst sich mit solchen alternativen Kampfkünsten. Man kann nach Möglichkeit auch eine Reise nach Israel machen, um dort bei einem richtigen Meister sein Können zu perfektionieren.

Kampfkunst

Im weitesten Sinne beziehen sich Kampfkünste auf jede Art von Kampftechniken, die oft Hand- und Fuß-Kampf betonen. In vielen Fällen wird der Begriff verwendet, um sich auf Selbstverteidigungstechniken zu beziehen, welche ihren Ursprung in asiatischen Ländern haben, obwohl Praktiken aus der ganzen Welt in die Definition gezählt werden können. Mentale Disziplin und die Suche nach Erleuchtung sind auch Bestandteil vieler Kampfsportarten. Während sich einige Techniken beim Angriff auf die Füße konzentrieren, um einen Gegner zu entwaffnen oder anzugreifen, fokussieren sich andere Kampfkünste auf die Verwendung der eigenen Hände oder würfe die einen Gegner kampfunfähig machen.

Einige der beliebtesten Kampfsportarten sind Tae Kwan Do, Kenpo, Judo, Hapkido, Kung Fu, Aikido und Karate. Jede dieser Arten betont die Kunstform der Disziplin an sich. Durch wiederholtes Üben der Bewegungen, Schritte, Schläge und Tritte, entwickeln Schüler Anmut, Kraft und geistige Disziplin.

Die Worte Tae Kwan Do bedeuten übersetzt “der Weg des Fußes und der Faust.” Obwohl Tae Kwan Do in erster Linie eine Kunst ist, in dem Schläge mit dem Fuß im Mittelpunkt stehen, lehrt Tae Kwon Do auch die Verwendung der Hände, um einen Gegner zu schlagen oder einen gegnerischen Tritt oder Schlag zu blockieren. Die gebürtig koreanische Kunst betont Flexibilität und geistige Disziplin.

Jujitsu ist eine japanische Kampfkunst, die ursprünglich entwickelt wurde, um die Waffen der Samurai, zu ergänzen. Im Laufe der Zeit wurde sein Schwerpunkt auf den Nahkampf verschoben, obwohl der Waffengebrauch in verschiedenen Jujitsu Lehren immer noch ein wichtiger Teil der Disziplin ist.

Entwickelt von Lehrer Morihei Ueshiba ist Aikido, eine Kampfkunst welche Würfe und Hebeltechniken benutzt. Akido konzentriert sich aber nicht auf Schläge und Tritte, um einen Gegner zu besiegen, sondern lehrt ein Konzept, dass die gegnerische Energie verwendet, um die Kontrolle über den Gegner zu gewinnen oder den Gegner beiseite zu werfen.

Die Wurzeln von Kenpo und Karate können bis zum 5. Jahrhundert v. Chr. zurückverfolgt werden. Die Kenpo Lehre begann in den Shaolin Tempeln und galt als eine notwendige Kunstform um einen Menschen zum “Pfad der Erleuchtung zu führen”. Karate wurde in erster Linie als eine Form des Faustkampfes entwickelt, und die Lehre der Karate Instruktoren konzentriert sich immer noch darauf, dass die Hand als eine Waffe benutzt werden soll. Heutzutage werden Karate und Kenpo noch immer in Kampfkunst Akademien in der ganzen Welt gelehrt.

Anmut, Kraft und geistige Disziplin sind das Ziel jedes Kung-Fu Schülers. Die Lehren des Kung-Fu basieren auf den Bewegungen von fünf Tieren: Der Drache, der Tiger, die Schlange, der Leopard und der Kranich. Anmut, Kraft und geistige Disziplin sind das Ziel jedes Kung-Fu Schülers. Durch die Kombination von Finesse und Flexibilität kann Judos Ursprung in den Kampftechniken des Jujitsu gefunden werden. In den 50er Jahren wurde die International Federation of Judo gegründet und viele Lehrer wanderten in andere Bezirke, um diese Kunst zu lehren. Mit der Verbreitung des Judos wurde es im Jahr 1964 eine olympische Sportart.

Mehr zu Kampfkunst auch bei www.waffen.net

 

Selbstverteidigungskurse

Was versteht man eigentlich unter einem Selbstverteidigungskurs? Ein Selbstverteidigungskurs ist ein Angebot für alle Menschen die Lernen wollen, wie man sich in Gefahrensituationen verhält und wie man sich selbst verteidigt. Doch was bedeutet eigentlich das Wort Selbstverteidigung?

Unter dem Wort Selbstverteidigung versteht man das Abwehren und Vermeiden von bestimmten Gefahrensituationen. Diese Gefahrensituationen sind zum Beispiel unerwartete Übergriffe oder Überfälle. Häufig werden die betroffenen Menschen gemobbt oder beleidigt, es gibt aber auch Fälle, in denen die Betroffenen körperlich stark verletzt werden. Die Täter wollen sehr oft über ihre Opfer Macht ausüben. Diese Macht kann man am besten mit Selbstverteidigung verringern oder ganz verhindern.

Diese Selbstverteidigung ist besonders für die Menschen wichtig, die ein geringes Selbstwertgefühl besitzen. Gerade diese Menschen sind sehr oft Opfer von Gewalttätigen, weil diese Wissen, dass sich diese Menschen nicht wehren können. Damit diesen Menschen geholfen werden kann, gibt es sogenannte Selbstverteidigungskurse. Sie lehren den Teilnehmern, wie sie sich in Gefahrensituationen verhalten sollen. In allen Kursen wird zuerst das Vermeiden von solchen Situationen erläutert. Doch wie kann man eigentlich diese Gefahrensituationen vermeiden?

Viele Menschen denken, dass man mit Gewalt diese Situationen klären kann und man sich so aus der Affäre zieht. Doch dieser Schritt ist genau der Falsche. Wichtig ist, dass man dem Angreifenden zeigt, dass man selber sehr stark ist und es für ihn falsch ist, wenn er sich mit mir anlegen möchte. Dies kann man durch sehr lautes und bestimmtes Sprechen, Reden oder auch durch Schreien verdeutlichen. Wichtig ist ebenfalls die Körperhaltung. Es ist wichtig, dass man sich sehr stark hervorbringt. Bei manchen Gefahrensituationen hilft aber auch dieses handeln nicht mehr. Man muss nun mit Abwehrreaktionen handeln. Den Teilnehmern dieser Kurse werden verschiedene Abwehrmethoden gezeigt. Diese Methoden leiten sich von Kampfsportarten ab und dienen dazu, den Angreifer gezielt in die Flucht zu jagen. Alle Teilnehmer lernen, diese erlernten Griffe und Schläge nur in Gefahrensituationen anzuwenden. Für wen gibt es eigentlich diese Trainings?

Diese Verteidigungskurse sind für Männern und Frauen aber auch für Kinder. Den Kindern wird meistens gezeigt, dass sie nicht in fremde Autos einsteigen dürfen und wenn sie zuhause sind, immer die Tür abschließen. Dieses Wissen für die Kinder ist sehr wichtig. Auch sehr viele Frauen nehmen an diesen Trainings teil, weil gerade sie von männlichen Tätern gefährdet sind und somit gegen eventuelle Körperverletzungen oder sogar Vergewaltigungen vorbeugen können. In unserer heutigen Gesellschaft nehmen leider diese Überfälle an den Frauen immer mehr zu. Umso wichtiger ist das Annehmen dieser wichtigen Trainings. Zusammengefasst kann man sagen, dass diese Kurse ein sehr gutes Angebot für Frauen, aber auch für Kinder darstellen, weil sie somit ebenfalls auch vor Gefahrensituationen geschützt werden und diese auch einschätzen können. Im Internet kann man sich noch besser über diese speziellen Angebote informieren.

Kampfsport

Kampfsport erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Um sich in sportlichen Wettkämpfen zu messen, sich körperlich fit zu halten, sein Selbstbewusstsein zu stärken, einfach ein spannendes Hobby zu haben, in Gefahrensituationen kühlen Kopf bewahren zu können, sich in einer Notlage verteidigen zu wissen oder im entsprechenden Job effektiv reagieren zu können – egal wofür, es eignet sich für jeden Menschen in irgendeiner Art und Weise.

Sportliche Wettkämpfe

In diesem Bereich ist der Boxsport in Sachen Popularität die unangefochtene Nummer 1. Namen wie Muhammad Ali, Mike Tyson und Vitali oder Wladimir Klitschko kennt beinahe jeder. Auch im Amateurbereich gibt es wöchentlich Turnier und Wettkämpfe für alle Altersgruppen und Gewichtsklassen.
Nummer 2 in diesem Bereich ist, zumindest in Europa, K1. K1 lässt durch ein modifiziertes Regelwerk die Athleten aus mehreren Kampfkünsten gegeneinander antreten. Es enthält Techniken aus dem Karate, Muay Thai, Taekwondo, Savate, Kickboxen und natürlich dem Boxen.
In Amerika ist die Nummer 2 Mixed Martial Arts, auch in Europa ist dieser Sport auf dem Vormarsch. Dort treten Sportler verschiedenster Kampfsportarten im Käfig gegeneinander an. Alle Techniken sind erlaubt, von unfairen Sachen wie zum Beispiel ein Angriff auf die Genitalien, Stiche ins Auge, beißen, kratzen und so weiter, natürlich abgesehen. Auch Bodenkampf und Grifftechniken sind dort erlaubt, einige Kämpfer sind nicht einmal ”gelernte Kampfsportprofis”, sondern hauptberuflich beispielsweise Polizisten, Anwälte und Lehrer.

Selbstverteidigung

Sehr viele Leute trainieren das Kämpfen, um sich in Notsituationen verteidigen zu können. Die Erfahrung hilft in diesem Falle nicht nur dabei, so unbeschadet wie möglich aus der Situation herauszukommen, sondern auch dabei, gar nicht erst in diese hinein zu geraten. Jeder Mensch der schon eine Weile kämpft tritt automatisch viel selbstbewusster auf als vorher, das schreckt die meisten potentiellen Angreifer schon ab, da diese keine Gegner sondern Opfer suchen. Wenn man dann doch einmal in eine unvermeidliche Lage gerät, kann man sich mit Hilfe seiner erlernten Techniken wesentlich besser helfen als jemand der noch nie gekämpft hat.
Es gibt auch spezielle Selbstverteidigungskurse, die die sportliche Komponente außer Acht lassen und sich darauf spezialisiert haben Angreifer so effektiv wie möglich außer Gefecht zu setzen und abzuwehren. Dazu wird das Selbstbewusstsein und Deeskalationsverhalten geschult.

Der Fitness-Aspekt

Kaum ein anderer Sport eignet so sich gut dafür seinem Körper etwas Gutes zu tun. Balance, Ausdauer, Kraft, Disziplin und Schnelligkeit sind die absoluten Grundbausteine für jeden Kampfsportler, zudem ist der Stressabbau enorm – ein nicht zu unterschätzender Faktor in unserer heutigen stressigen Welt.

Kampfsport in verschiedenen Berufen

Polizisten, Türsteher, Spezialeinsatztruppen und Bodyguards – sie leben gefährlich, Tag für Tag. Deshalb erlernen sie die effektivsten Methoden um Leute so schnell wie möglich außer Gefecht zu setzen. Die wirksamsten Angriffs- und Abwehrtechniken aus verschiedenen Kampfsportarten werden zusammengetragen und den Beamten, Soldaten und Beschützern beigebracht.

Selbstverteidigungswaffen

Laut Kriminalitätsstatistik ist die Anzahl der Gewaltdelikte die im Jahr 2010 in Deutschland begangen worden sind rückläufig. Obwohl die Zahl zwar gesunken ist, bleibt sie mit 201.000 Fällen noch immer ziemlich hoch. Auch die Intensität der Gewalttaten nahm immer häufiger zu. Da dieser Trend vermutlich weiterhin anhalten wird, ist es wichtig, dass Sie sich im Fall der Fälle effektiv schützen können. Es existiert im Handel eine große Menge an sogenannten Selbstverteidigungswaffen, die kostengünstig und legal erworben werden können. Der Besitz dieser Waffen ist frei, Sie benötigen keinen Waffenschein oder sonstige behördliche Genehmigungen für jene Gegenstände zur Selbstverteidigung.

Eins der bekanntesten Mittel zur Selbstverteidigung stellt das Pfefferspray dar. Das Pfefferspray wird über eine Konstruktion ausgestoßen, welches einer gewöhnlichen Sprühdose ähnelt. Der Reizstoff wirkt sowohl bei Menschen wie auch bei Tieren, kann demnach problemlos zur Abwehr eines angreifenden Hundes oder Ähnlichem eingesetzt werden. Das Pfefferspray kann von jedem ab 14 Jahren erworben, geführt und eingesetzt werden. Der Einsatz ist im Falle von Notwehr nicht strafbar. Im Handel wird das Selbstverteidigungsmittel aus rechtlichen Gründen als “Tierabwehrspray” vertrieben. Für die Anschaffung von Pfefferspray spricht für Sie, dass die kleinen und handlichen Sprühdosen problemlos in Hand-, Jacken- und Hosentaschen verstaut werden können, das Reizgas auf Distanz wirkt, so lassen sich unter anderem gefährliche Nahkampfsituation vermeiden, und das der gasförmige Wirkstoff gegen so gut wie jedes Säugetier eingesetzt werden kann. Darüber hinaus unterliegt es in den meisten Ländern nicht den jeweiligen Waffengesetzen. Abgesehen vom Pfeffergas sind auch zahlreiche andere Mittel und Gegenstände zur Selbstverteidigung frei im Handel erwerblich, wie zum Beispiel der Elektroschocker. Das handliche Gerät lässt sich zwar ebenfalls gut verstauen, doch wird im Allgemeinen von der Nutzung der Elektroimpulswaffe abgeraten. Durch die Nutzung dieser Waffe bringen Sie sich selbst in erhöhte Gefahr, da die Geräte nur bei direktem Kontakt wirken und es außerdem zu kompliziert ist, den Elektroschocker in einer Notsituation richtig anzuwenden. Eine wesentlich sichere und effektivere Waffe könnte für Sie der Schrillalarm sein. Der Alarmgeber ist ebenfalls ein äußerst kompaktes Gerät und generiert bei der Auslösung einen enorm lauten und schrillen Ton. Der Ton selbst löst bei einem Angreifer extreme Ohrenschmerzen aus und macht zugleich andere Menschen in der Umgebung auf die Notsituation aufmerksam. Hier liegen auch die Nachteile des Schrillalarms. Sollten Sie sich in einer einsamen Umgebung wiederfinden, ist die Wahrscheinlichkeit auf Unterstützung durch Passanten äußerst gering, auch wird der Aggressor nicht außer Gefecht gesetzt, wie es beim Pfefferspray zum Beispiel der Fall ist.

Wie bereits erwähnt, gibt es eine große Auswahl an verschiedenen legalen Selbstverteidigungswaffen. Sie können sich im Internet über die Wirkungsweisen, Preise und anderen Vor- und Nachteilen der einzelnen Mittel und Gegenstände Informationen einholen und so abwägen, welche für Sie die besten Vorteile und die vertretbarsten Kontrapunkte bieten.

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Selbstverteidigung Wing Tsun | Wing Chun

Wörtlich übersetzt bedeutet Wing Chun “schöner Frühling” oder “ewiger Frühling”. Wing Chun wird auch “Ving Tsun” oder “Wing Tsun” geschrieben. Laut Wing Chun, gibt es mehrere Möglichkeiten, den Feind zu besiegen: Schläge, Tritte, Hebeltechniken, Kontrolle, Würfe und der Gebrauch von Waffen, sind die häufigsten.

Die Art und Weise, warum die Kunst effiziente Kämpfer, in einer relativ kurzen Zeitspanne hervorbringt, ist durch Festhalten an mehreren zentralen Konzepten und unter strikter Beachtung der Positionierung. Viel Trainingszeit wird genutzt, um “Sensitivität oder Berührungs-Reflexe” zu entwickeln. Der Schüler macht Übungen die Bewachung verschiedener Zonen am Körper beinhalten und beschäftigt sich, mit was auch immer diese Zone kontaktieren oder berühren sollte. Dies ermöglicht ein Minimum an Technik für ein Maximum an Einsatz und die Verwendung einer automatischen oder unbewussten Reaktion. Aus diesem Grund ist es besonders für Blinde und Sehbehinderte zum Lernen geeignet. In der Tat ist Wing Chuns einzigartige Trainingsmethode wie maßgeschneidert für jeden Sehbehinderten, um sich so gut zu verteidigen, wenn nicht besser, als diejenigen die sehen können.

Die meisten Techniken, die gelehrt werden, sind Handtechniken und der Stil ist bekannt für seine schnellen Schläge. Nur Low Kicks werden eingesetzt. Taktik und andere Arten von Kontrolle sind ebenso wichtig. Taktik und Geschwindigkeit werden durch das berühmte Chi Sao Training entwickelt, welches auch Ausgeglichenheit lehrt. Die Mook Jong, eine Holzpuppe, welche für die Beinarbeit und Koordination verwendet wird, ist auch eine bekannte Trainingsmethode. Es gibt drei Formen, welche in diesem Stil verwendet werden: Siu Nim Tao, Chum Kiu und Bil Jee. Traditionell werden nur zwei Waffen in Wing Tsun unterrichtet. Die Drachen-Stange und die Schmetterlings-Messer werden in der Regel nur einem Schüler beigebracht, der ein solides Grundwissen der Kunst besitzt. Viele der Waffenbewegungen werden aus der Bewegung der offenen Hand abgeleitet oder ahmen die Bewegungen nach. Das ist der umgekehrte Prozess der Kali / Escrima / Arnis, wo Waffenbewegungen zuerst gelernt werden.

Wings Chun ist eine Kampfkunst zum Umgang mit der persönlichen Sicherheit. Obwohl es traditionelle Wurzeln hat, passt es sich an und nutzt moderne Trainingsmethoden. Es wird als ein raffiniertes Straßenkampf-System betrachtet und wurde entwickelt, um gegen bewaffnete und unbewaffnete Angreifer eingesetzt zu werden. Wing Chun befasst sich mit einer Vielzahl von aggressiven Handlungen, wie Schläge, Tritte, Würgegriffe, Umklammerungen, Schwitzkasten, Griffe sowie Verteidigung gegen mehrere Angreifer, und Angreifer die mit einer Schusswaffe, scharfen Waffen oder stumpfen Gegenstanden bewaffnet sind. Es integriert Elemente in Bezug auf das tatsächliche Verhalten des Kampfes einschließlich der psychologischen Dimensionen der Selbstverteidigung, mit der Nutzung der Umwelt zu Ihrem Vorteil.

Es gibt mehrere Geschichten zur Herkunft von Wing Chun, aber es gibt eine allgemein anerkannte Legende, die besagt, dass ein Shaolin Meister des Kung-Fu namens Ng Mui, die Kunst vor fast 300 Jahren in Südchina entwickelt hat. Damals war der südliche Shaolin Tempel ein Zufluchtsort für die chinesischen Revolutionären, welche versuchten die herrschende Manchu zu stürzen.

Karate Kampfkunst

Karate ist eine Kampfkunst. Ihre Geschichte lässt sich bis in das 19. Jahrhundert zurückverfolgen. Damals verschmolzen okinwanische Traditionen, japanische und chinesische Einflüsse, also Shaolin, Quanfa, Yawara, Bujutsu und Koryu Ju Jutsu. Anfang des 20. Jahrhunderts begann der Weg Richtung Japan und nach dem Zweiten Weltkrieg verbreitete sich diese Kampftechnik in der ganzen Welt aus.

Charakterisiert wird Karate durch seine waffenlose Kampftechnik. Hierzu gehören hauptsächlich der Tritt-, Stoß-, Fußfege- und Blocktechnik. Wer diese Kampftechnik lernen möchte, wird gerade in den zuvor genannten Techniken ausgebildet. Ebenfalls gelehrt werden aber auch ein paar Hebel und Würfe. Dafür müssen allerdings die Grundtechniken ausreichend beherrscht werden. Zu den fortgeschrittenen Übungen gehören später auch der Würgegriff sowie die Nervenpunkttechniken. Ab und zu wird auch die Anwendung von Kobudowaffen vermittelt. Dieses Waffentraining ist allerdings kein integraler Bestandteil der Kampfkunst. Für das Lernen von Kobudo sind gewisse Karatetechniken sehr hilfreich, beispielsweise einige Kampfstellungen.

Beim Karate wird auf gute körperliche Kondition Wert gelegt, diese hat gerade Schnellkraft, Beweglichkeit sowie anaerobe Belastbarkeit als Ziel. Weniger von Bedeutung ist heutzutage die Abhärtung von Gliedmaßen, beispielsweise das Zerschlagung von Ziegeln oder Brettern, dennoch werden diese Übungen vereinzelt noch vermittelt.

Wer sich heute für diese Kampfsportart entscheidet, verfolgt eher das sportliche Ziel. Das bedeutet, dass vor allem dem Wettkampf eine besondere Bedeutung zukommt. Allerdings wird diese Orientierung nicht immer als positiv befunden, denn häufig wird dabei kritisiert, dass dabei der Vermittlung von effektiven Selbstverteidigungstechniken weniger Aufmerksamkeit geschenkt wird. Kritiker bemängeln, dass es in erster Linie häufig darum geht, Techniken zu üben, die innerhalb eines sportlichen Spiels Punkte und somit den Sieg bringen. Dabei sind allerdings nur Techniken erlaubt, welche anscheinend leichter kontrollierbar sind und den Gegner nicht verletzen dürfen. So gelten Techniken, die in der realen Kampfsituation eingesetzt werden, also Ellenbogenschläge und so weiter, beim sportlichen Wettkampf keinen Einsatz und gelten dort sogar als unsportlich, weshalb sie als schwer kontrollierbar eingestuft werden. Gerade die alten Karatemeister haben die Befürchtung, dass durch diese sanften Techniken die Kampfkunst sogar verwässert wird. Von den heutigen Trainern werden diese harten Karatetechniken kaum oder fast nicht mehr gelehrt. Befürworter sehen aber gerade hieran das Positive. Sie sehen diese Kampftechniken als eine faire Sportart an. Bereits Kinder und Jugendliche sollen durch die kontrollierbaren Übungen ein gutes Körperbewusstsein und Selbstbeherrschung erlernen. Auch Senioren können diese Sportart noch erlernen, d.h. Karate lernen ist auch im Alter noch möglich. Ob Einsteiger oder Fortgeschrittene diese Kampfsportart findet in jedem Alter Zuspruch.

Impressum

Im Folgenden wird die Website http://selbstverteidigung-kampfkunst.de/ “diese Website” genannt.

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