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Selbstverteidigungswaffen

Laut Kriminalitätsstatistik ist die Anzahl der Gewaltdelikte die im Jahr 2010 in Deutschland begangen worden sind rückläufig. Obwohl die Zahl zwar gesunken ist, bleibt sie mit 201.000 Fällen noch immer ziemlich hoch. Auch die Intensität der Gewalttaten nahm immer häufiger zu. Da dieser Trend vermutlich weiterhin anhalten wird, ist es wichtig, dass Sie sich im Fall der Fälle effektiv schützen können. Es existiert im Handel eine große Menge an sogenannten Selbstverteidigungswaffen, die kostengünstig und legal erworben werden können. Der Besitz dieser Waffen ist frei, Sie benötigen keinen Waffenschein oder sonstige behördliche Genehmigungen für jene Gegenstände zur Selbstverteidigung.

Eins der bekanntesten Mittel zur Selbstverteidigung stellt das Pfefferspray dar. Das Pfefferspray wird über eine Konstruktion ausgestoßen, welches einer gewöhnlichen Sprühdose ähnelt. Der Reizstoff wirkt sowohl bei Menschen wie auch bei Tieren, kann demnach problemlos zur Abwehr eines angreifenden Hundes oder Ähnlichem eingesetzt werden. Das Pfefferspray kann von jedem ab 14 Jahren erworben, geführt und eingesetzt werden. Der Einsatz ist im Falle von Notwehr nicht strafbar. Im Handel wird das Selbstverteidigungsmittel aus rechtlichen Gründen als “Tierabwehrspray” vertrieben. Für die Anschaffung von Pfefferspray spricht für Sie, dass die kleinen und handlichen Sprühdosen problemlos in Hand-, Jacken- und Hosentaschen verstaut werden können, das Reizgas auf Distanz wirkt, so lassen sich unter anderem gefährliche Nahkampfsituation vermeiden, und das der gasförmige Wirkstoff gegen so gut wie jedes Säugetier eingesetzt werden kann. Darüber hinaus unterliegt es in den meisten Ländern nicht den jeweiligen Waffengesetzen. Abgesehen vom Pfeffergas sind auch zahlreiche andere Mittel und Gegenstände zur Selbstverteidigung frei im Handel erwerblich, wie zum Beispiel der Elektroschocker. Das handliche Gerät lässt sich zwar ebenfalls gut verstauen, doch wird im Allgemeinen von der Nutzung der Elektroimpulswaffe abgeraten. Durch die Nutzung dieser Waffe bringen Sie sich selbst in erhöhte Gefahr, da die Geräte nur bei direktem Kontakt wirken und es außerdem zu kompliziert ist, den Elektroschocker in einer Notsituation richtig anzuwenden. Eine wesentlich sichere und effektivere Waffe könnte für Sie der Schrillalarm sein. Der Alarmgeber ist ebenfalls ein äußerst kompaktes Gerät und generiert bei der Auslösung einen enorm lauten und schrillen Ton. Der Ton selbst löst bei einem Angreifer extreme Ohrenschmerzen aus und macht zugleich andere Menschen in der Umgebung auf die Notsituation aufmerksam. Hier liegen auch die Nachteile des Schrillalarms. Sollten Sie sich in einer einsamen Umgebung wiederfinden, ist die Wahrscheinlichkeit auf Unterstützung durch Passanten äußerst gering, auch wird der Aggressor nicht außer Gefecht gesetzt, wie es beim Pfefferspray zum Beispiel der Fall ist.

Wie bereits erwähnt, gibt es eine große Auswahl an verschiedenen legalen Selbstverteidigungswaffen. Sie können sich im Internet über die Wirkungsweisen, Preise und anderen Vor- und Nachteilen der einzelnen Mittel und Gegenstände Informationen einholen und so abwägen, welche für Sie die besten Vorteile und die vertretbarsten Kontrapunkte bieten.

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