Kampfsport

Kampfsport erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Um sich in sportlichen Wettkämpfen zu messen, sich körperlich fit zu halten, sein Selbstbewusstsein zu stärken, einfach ein spannendes Hobby zu haben, in Gefahrensituationen kühlen Kopf bewahren zu können, sich in einer Notlage verteidigen zu wissen oder im entsprechenden Job effektiv reagieren zu können – egal wofür, es eignet sich für jeden Menschen in irgendeiner Art und Weise.

Sportliche Wettkämpfe

In diesem Bereich ist der Boxsport in Sachen Popularität die unangefochtene Nummer 1. Namen wie Muhammad Ali, Mike Tyson und Vitali oder Wladimir Klitschko kennt beinahe jeder. Auch im Amateurbereich gibt es wöchentlich Turnier und Wettkämpfe für alle Altersgruppen und Gewichtsklassen.
Nummer 2 in diesem Bereich ist, zumindest in Europa, K1. K1 lässt durch ein modifiziertes Regelwerk die Athleten aus mehreren Kampfkünsten gegeneinander antreten. Es enthält Techniken aus dem Karate, Muay Thai, Taekwondo, Savate, Kickboxen und natürlich dem Boxen.
In Amerika ist die Nummer 2 Mixed Martial Arts, auch in Europa ist dieser Sport auf dem Vormarsch. Dort treten Sportler verschiedenster Kampfsportarten im Käfig gegeneinander an. Alle Techniken sind erlaubt, von unfairen Sachen wie zum Beispiel ein Angriff auf die Genitalien, Stiche ins Auge, beißen, kratzen und so weiter, natürlich abgesehen. Auch Bodenkampf und Grifftechniken sind dort erlaubt, einige Kämpfer sind nicht einmal ”gelernte Kampfsportprofis”, sondern hauptberuflich beispielsweise Polizisten, Anwälte und Lehrer.

Selbstverteidigung

Sehr viele Leute trainieren das Kämpfen, um sich in Notsituationen verteidigen zu können. Die Erfahrung hilft in diesem Falle nicht nur dabei, so unbeschadet wie möglich aus der Situation herauszukommen, sondern auch dabei, gar nicht erst in diese hinein zu geraten. Jeder Mensch der schon eine Weile kämpft tritt automatisch viel selbstbewusster auf als vorher, das schreckt die meisten potentiellen Angreifer schon ab, da diese keine Gegner sondern Opfer suchen. Wenn man dann doch einmal in eine unvermeidliche Lage gerät, kann man sich mit Hilfe seiner erlernten Techniken wesentlich besser helfen als jemand der noch nie gekämpft hat.
Es gibt auch spezielle Selbstverteidigungskurse, die die sportliche Komponente außer Acht lassen und sich darauf spezialisiert haben Angreifer so effektiv wie möglich außer Gefecht zu setzen und abzuwehren. Dazu wird das Selbstbewusstsein und Deeskalationsverhalten geschult.

Der Fitness-Aspekt

Kaum ein anderer Sport eignet so sich gut dafür seinem Körper etwas Gutes zu tun. Balance, Ausdauer, Kraft, Disziplin und Schnelligkeit sind die absoluten Grundbausteine für jeden Kampfsportler, zudem ist der Stressabbau enorm – ein nicht zu unterschätzender Faktor in unserer heutigen stressigen Welt.

Kampfsport in verschiedenen Berufen

Polizisten, Türsteher, Spezialeinsatztruppen und Bodyguards – sie leben gefährlich, Tag für Tag. Deshalb erlernen sie die effektivsten Methoden um Leute so schnell wie möglich außer Gefecht zu setzen. Die wirksamsten Angriffs- und Abwehrtechniken aus verschiedenen Kampfsportarten werden zusammengetragen und den Beamten, Soldaten und Beschützern beigebracht.

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